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Die Gemeinde Altenkrempe wurde 1938 aus der Gemeinde
Kassau mit den Dörfern Sierhagen, Mühlenkamp, Plunkau,
Kassau und Sibstin und der Gemeinde Altenkrempe mit den Dörfern
Altenkrempe, Hasselburg und Sibstin gebildet. Die Gemeinde hat heute
eine Größe von rd. 3.665 ha mit 1.153 Einwohnerinnen
und Einwohnern (Stand 30.06.2001).
Die Geschichte des Ortes Altenkrempe geht bis ins
12. Jahrhundert zurück. 1197 wird der Ort als Crempene erstmals
erwähnt. Um 1280 hat der Ort den Namen Antiqua Krempa und um
1316 den Namen Oldhenkrempe. Die zusätzliche Bezeichnung Alt
wurde ab 1244 notwendig zur Unterscheidung von der Neugründung
"de Nyge Crempe, anders geheten Nyestad (-Neustadt)".
Als eine meisterhafte Schöpfung der Spätromanik ist die
Kirche in Altenkrempe zu bezeichnen. Im Kirchenbauwerk, einer gewölbten
Kleinbasilika mit einbezogenem Westturm, das wohl in drei Etappen
gebaut wurde, mit dem schlichten Chorraum als ältesten Teil,
vereinigen sich alle bis dahin gemachten Erfahrungen einheimischer
und ausländischer Kirchenbaukunst. 1997 wurde der 800. Geburtstag
der Kirche feierlich begangen.
Im Rahmen des Schleswig-Holstein-Musikfestivals
finden in der Kulturscheune auf dem Gut Hasselburg regelmäßig
Konzerte statt. Musik erklingt auch in der Halle des Schlosses Hasselburg
sowie in der Kirche in Altenkrempe.
Die übrigen Ortschaften der Gemeinde Altenkrempe
wie z.B. Kassau, Sierhagen, Plunkau, Stolpe und Sibstin haben in
den letzten Jahren einen Wandel vollzogen. Während noch in
Sierhagen, Plunkau und Sibstin die Landwirtschaft eine wichtige
Rolle spielt, stellten in den anderen Ortschaften einige Höfe
ihren Betrieb ein.
Wappenbeschreibung:
In Silber die rote, schwarz bedachte Altenkremper
Kirche, von Südwesten gesehen. Im Schildfuß ein blauer
Wellenbalken, im linken Obereck eine blaue Kornblumenblüte.
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