Ostholstein-Mitte, zwischen Bungsberg und Ostsee
Altenkrempe, Kasseedorf, Schashagen, Schönwalde a.B., Sierksdorf
Home | Das Amt | Gemeinden | Service A-Z | Sehenswertes | Tourismus | Veranstaltungen
Wichtiges
 
Bekanntmachungen
Kontakt
Ratsinformation
Karte
Links
Formulare
Ortsrecht
Impressum
Gästebuch
Forum
Presse
Presseberichte

Neujahrsempfang Amt Ostholstein-Mitte

Es läuft noch nicht alles rund, doch langsam fängt das Amt Ostholstein Mitte an zu kriechen, davon ist Amtsvorsteher Klaus Weidemann überzeugt. In seiner kurzen Ansprache anlässlich des Neujahrsempfanges in der Schönwalder Schule blickt er nach vor und meinte. "Die Ämter aus der Vergangenheit sind jetzt Gegenwart; die Aufgaben von heute sind wichtiger als die Erfolge von gestern." Er dankte den Mitarbeitern der Ämter, die gerade während des Umzuges ein enormes Arbeitspensum bewältigt hätten und ohne die die Feierabendpolitiker aufgeschmissen wären. Musikalisch umrahmt wurde diese feierliche Veranstaltung vom Schönwalder Gesangverein von 1872 unter Leitung von Marianne Looks und von Lars, Thor, Marit und Olav Imsdahl, die mit Keyboard, Flöte, Geige und Cello für Ohrenschmaus sorgten.
Die Neujahrsrede hielt als Hausherr Bürgermeister Hans-Alfred Plötner der Gemeinde Schönwalde am Bungsberg. Er erinnert an die schnell erfolgte Fusion; erst beim Neujahrsempfang 2004 wurde der Anstoß dazu gegeben. Die von der Landesregierung angestrebte Zusammenlegung von Ämtern, setzte die Bungsbergregion mit den amtsangehörigen Gemeinden Altenkrempe, Kasseedorf, Schashagen, Schönwalde und Sierksdorf so zügig um, dass sogar Innenminister Buß am 9. Dezember 2004 anlässlich der Fusion beider Ämter betonte, dass die schnelle und reibungslose Bildung des Amtes Ostholstein-Mitte Vorbildcharakter für das ganze Land habe. Die Erhaltung des Dienstleistungsangebotes für die Bürgerinnen und Bürger durch die Verwaltung und die damit verbundene Stärkung des ländlichen Raumes sollen Ziel der Fusion sein, so Hans-Alfred Plötner. Das Amt Ostholstein-Mitte mit dem Verwaltungssitz in Schönwalde und das Bürgerbüro in Neustadt haben die Arbeit inzwischen aufgenommen, der neue Amtsausschuss wird sich bereits im Februar konstituieren.
Für die Bewohner der Gemeinde Schönwalde ist die Erhaltung des Verwaltungssitzes im Ort sicherlich ein Vorteil, den Menschen der Gemeinde Kasseedorf ist der Weg in die Verwaltung vertraut, nun wünscht sich Bürgermeister Plötner, dass auch die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinden Altenkrempe, Schashagen und Sierksdorf trotz des längeren Weges den Ort Schönwalde und die neue Verwaltung kennen lernen möchten. Veränderungen in den Gewohnheiten müssen allerdings auch die Schönwalder hinnehmen. Im Zuge der Fusion musste die Gemeinde Schönwalde ihre Lesehalle aufgeben. Dieser Raum ist jetzt Sitzungssaal des neuen Amtes. Die Vereine und Verbände führen die Seniorenbetreuung seit Jahresbeginn in dem vom Brand verschonten Nebengebäude der Jugendherberge durch. In den Sommermonaten wird dieses Gebäude dem Fremdenverkehrsverein für die Gäste zur Verfügung stehen. Nun hofft die Gemeinde Schönwalde, dass der für Ende 2005 vorgesehene Baubeginn für den Wiederaufbau der Jugendherberge realisiert wird. Die Planung und Finanzierung obliegt dem Jugendherbergsverband, der nach wie vor sein Interesse an einem Neubau bekundet. Ebenfalls hofft die Gemeinde Schönwalde, dass die Radwege nach Neustadt, Lensahn und Hansühn realisiert werden. Sorge bereitet der Gemeinde Schönwalde die Vermarktung des Gewerbegebietes. Im Baugebiet Schmiedekamp/Bungsbergstraße sind noch nicht alle Grundstücke verkauft. Das von der Gemeinde Schönwalde unterstützte Projekt „Altenbetreutes Wohnen“ kann nach Aussage der Wohnungsbaugesellschaft Ostholstein zurzeit nicht realisiert werden, da der vorgesehene Betreiber eine Kostenerstattungsgarantie für 100-prozentige Auslastung verlangt, die die Wohnungsbaugesellschaft nicht geben kann. Bevor Hans-Alfred Plötner die Abordnung der Patengemeinde aus Schönwalde am Fuchsberg mit Bürgermeisterin und Pastor ans Mikrofon bat, dankte er den ehrenamtlich Aktiven und teilte mit, dass die morschen Linden in der Bungsbergstraße gefällt und durch neue ersetzt werden müssen.
504 Euro Spende: Nach der Veranstaltung, die zu Beginn mit einer Gedenkminute an die Opfer der Flutkatastrophe begonnen hatte, baten Schönwalder Schülerinnen und Schüler am Ausgang um eine Spende für die Betroffenen. Stattliche 504 Euro kamen dadurch noch einmal zusammen, die in den Fond für Kindergärten und Schulen Ostasiens fließen soll.